An alle CI-Träger ..

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Rechtliches

Emilia lernt spielerisch

Uns schreibt die Mutter von Emilia, Viktoria:

Jetzt geht es uns gut. Wir waren bereits zur 4.Anpassung in Ungarn und hatten unsere Übungsstunden mit einem Sprachtherapeuten. Außerdem fahren wir regelmäßig nach Lwiw. Emilia ist sehr aktiv und daher vom Unterricht nicht wirklich begeistert. Deswegen verwandeln wir den Unterricht jetzt in ein Spiel.

Sie kann bereits einige Wörter und Laute aussprechen (Mama, Wau, Muh, Miau), weiß, wie die Bäume
rauschen und der Wind weht, kennt das Geräusch von Fahrzeugen (Auto, Traktor) und kann Farben unterscheiden. Emilia ist sehr freundlich, liebt Kinder, hilft unserer Nachbarin, die Artikel in ihrem Laden zu platzieren, und liebt es, zu reisen.

Dankesworte von Maksats Familie

Bildschirmfoto 2016-11-30 um 16.41.34Unsere Familie ist unendlich dankbar, dass Sie sich für unser Kind eingesetzt haben und eine sehr teure Operation in Bischkek ermöglicht haben. Von ganzem Herzen möchte ich Ihnen dafür danken. Wenn wir Sie nicht hätten, wäre unser Sohn Maksat immer noch taub. Dank Ihnen und der Stiftung „Ein Herz für Kinder“ lebt unser Sohn in einer Welt des Hörens. Maksat reagiert derzeit auf seinen Namen, hört, wenn ein Handy klingelt und schaut sich nach der Quelle des Geräusches um. Liebe Frau Dr. Lehnhardt-Goriany Sie haben vielen Kinder aus Kirgisistan geholfen Gehör zu bekommen.

Vielen Dank für Ihre Freundlichkeit und Güte! Von ganzem Herzen danke ich Ihnen für die Batterien und für den Akku und Sprachprozessor.

Elnur macht Fortschritte

Bildschirmfoto 2016-11-30 um 16.43.40Ich bin Jyldyz, die Mutter von Elnur. Als wir die Diagnose unseren Sohnes erfuhren, war es sehr schwierig für uns. Wir suchten Hilfe in unserem Umfeld, aber niemand konnte uns helfen. Leider gab es auch keine Hilfe von unserem Staat. So verging die Zeit. Unser Sohn besuchte einen spezialisierten Kindergarten, dort traf ich Gulnara, die Mutter von Maksat.

Gemeinsam suchten wir nach Hilfe und unterstützen uns gegenseitig. Eines Tages rief mich Gulnara an und teilte mir eine wunderbare Nachricht mit. Nadira nahm Kontakt mit ihr auf und wollte sich mit uns treffen. So lernten wir Nadira kennen und über sie erfuhren wir von der Prof. Ernst Lehnhardt-Stiftung. Ich bin froh, dass ich so gute Leute in meinem Leben getroffen habe.

Am 24 Juli wurde unser Sohn operiert, darauf haben wir so lange gewartet! Einen Monat später bekam unser Sohn den Sprachprozessor. Am 18. September  hörte Elnur meine Stimme zum ersten Mal in seinem Leben. Dank Ihnen lebt unser Sohn in einer Welt des Hörens. Vielen Dank dafür, liebe Monika!!!

Nach dieser Zeit hatten wir einige Fortschritte. Elnur kann jetzt Buchstaben a, o, u, p, t, d, k, m, g, f und w aussprechen. Er versucht Mama, Papa, Daj und Opa auszusprechen.

Gestern überraschte uns Nadira mit einem Geschenk, wir bekamen Akkus für den Sprachprozessor. Wir waren auf Wolke Sieben vor Glück. Mein Mann ist auch sehr glücklich.

Vielen Dank für alles! Für alles, was Sie für unsere Kinder tun. Vielen Dank für das Webinar, dort  bekommen wir immer nützliche Informationen.

Wir wünschen Ihnen viel Gesundheit und viel Erfolg !!!!

(Русский) Жизнь Илюши после кохлеарной имплантации

Leider ist der Eintrag nur auf Russisch verfügbar.

(Русский) Всё хорошо, что хорошо кончается

Leider ist der Eintrag nur auf Russisch verfügbar.

Der Anfang eines Märchens

Моделька 2Uns schreibt die Mutter von Nastenka, Jolana

Nastenka ist eine kluge, wunderschöne, fröhliche, lockige Prinzessin. Es war schwer zu begreifen, dass diese Prinzessin nicht hören kann. Es war auch schmerzhaft, an die speziellen Internate für Gehörlose und die Trennung zu denken. Unser Weg zu dem CI begann im Februar, und jetzt hört meine Tochter und lernt sorgfältig zu sprechen!

Unser Traum ist wahr geworden, dank der wunderbaren Menschen – Monika Lehnhardt, Klaus Gollnick, Olga Niekrasova und die Wohltätigkeitsorganisation “Ein Herz für Kinder”. Monika hat die Operation in der besten Klinik in Österreich organisiert und hat dafür Sponsoren gefunden. Die Operation hat ein sehr erfahrener Spezialist 20160806_103007-2-e1476019241968und wunderbarer Mensch durchgeführt, Herr Prof. Dr. Georg Sprinzl.

Die Operation verlief gut, ohne Komplikationen an den beiden Öhrchen. Nastenka hat das alles tapfer ertragen, weil sie das Ziel kannte und sehen konnte, dass alles für ihre glückliche Zukunft getan wird.
Ich bin sehr dankbar, dass unser guter Zauberer meiner Tochter Gehör und eine Chance auf ein erfülltes Leben geschenkt hat. Das sind die Personen, die ihre Zeit und ihre Erholung opfern, um unseren Kindern die Welt voller Geräusche, Musik und Freunde zu schenken.

 

Ilja wird bald hören

14054946_298911123805008_8291758243864015346_nUns schreibt die Mutter von Ilja, Svetlana Shevchenko:

Liebe alle! Wir weisen darauf hin, dass die Sammelaktion, mit Hilfe von großzügigen Menschen mit einem guten Herz, abgeschlossen ist!
Zu seiner Zeit wendete ich mich an Stiftung Prof. Ernst Lehnhardt und an Frau Dr. Monika Lehnhardt-Goriany. Mit Hilfe von der Stiftung konnte Kontakt mit der deutschen Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinde“ aufgebaut werden. Dieser großer Verdienst gebührt Frau Olga Nekrasova, die mit der Übersetzung von Dokumenten ins Deutsche geholfen hat und Herrn Klaus Gollnick, der bei der Einreichung des Antrags bei der Organisation geholfen hat.
Dank dieser Menschen haben wir eine Chance auf ein erfülltes Leben erhalten!
Sie sind einfach “gute Zauberer”, die unseren Traum erfüllt haben!
Solche Leute habe ich noch nie in meinem Leben getroffen und habe nie geglaubt, dass sie existieren. Diese Leute verdienen den höchsten Lobe! Ich habe nicht genug Worte, um meine Dankbarkeit zu diesen heiligen Männern zum Ausdruck zu bringen!
Liebe Monika, Olga, Klaus! Von ganzem Herzen danke ich Ihnen für alles, was Sie für uns getan haben!
Vielen Dank, dass Sie in unserem Leben und im Leben von Ilyushka erschien sind. Sie haben das Leben glücklich und wunderbar machen!
Denn so vielen Müttern wird die Hilfe verwehrt und sie müssen weiterhin kämpfen, um die nötige Summe zu sammeln Vielen Dank, dass und nicht abgelehnt haben und dass sie und die notwendige Hilfe gegeben haben, die uns die ukrainischen Organisationen nicht gaben.

Die etwas andere Hilfe

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Erzählt von Klaus Gollnick, August 2016

Wenn ein Kind in einer Familie mit mehreren Geschwistern mit einem CI versorgt wird, bereitet man die Geschwister dieses frischen CI Trägers normalerweise vorsichtig auf die neue Situation vor, damit es keine Scheu oder Berührungsängste gibt, wenn der Bruder oder die Schwester pötzlich mit solch einem sichtbaren Gerät am Kopf herumläuft, das Sprachprozessor genannt wird. Aber manchmal kommt es anders und auch dann ist unsere Hilfe gefragt, aber eben anders, wie die folgende Geschichte zeigt.

Chyngyz aus der kirgisischen Hauptstadt Bischkek ist eines von mittlerweile 9 glücklichen kirgisischen Kindern, die mit Hilfe der Prof. Ernst Lehnhardt Stifung ein CI System bekommen konnte. Der kleine Chyngyz ist im Mai 2 Jahre alt geworden, hat eine Zwillingsschwester Jyldyz und einen 3 Jahre älteren Bruder Alihan, beide glücklicherweise ohne Hörprobleme. Nach der erfolgreichen Operation, die der russische Spezialist Prof. Vladimir Fedoseev aus Moskau im Mai an Chyngyz’ zweitem Geburtstag durchführte, sahen die Geschwister hinterher ihren Bruder mit einem großen Kopfverband herumlaufen und ich bin sicher, keiner wollte in dieser Situation mit ihm tauschen.

Als aber 4 Wochen später der Sprachprozessor angepaßt wurde und Chyngyz diesen stolz überall zeigen konnte, war das Interesse der beiden Geschwister unerwartet groß. Alihan zweifelte plötzlich an seinem Hörvermögen und versuchte seine Mutter zu überzeugen, dass er möglicherweise auch solch ein Gerät benötigte.Bei Jyldyz aber entwickelte sich eine sehr rege Aktivität, ihrem Zwillingsbruder den Sprachprozessor unter allen Umständen abspenstig zu machen. Das fand Chyngyz nach anfänglichem Stolz über die Aufmerksamkeit schließlich nicht mehr lustig, und als seine Mutter Nadira mir von Jyldyz Hartnäckigkeit berichtete, versprach ich, wir würden nach einer Lösung zu suchen.

Bei der deutschen Niederlassung der Firma Cochlear in Hannover fand ich die erhoffte Unterstützung . Man erklärte sich bereit, ein Stofftier für Jyldyz zur Verfügung zu stellen. Das hörte sich gut an. Aber es war nicht irgendein Stofftier, sondern ein Koalabär, der beidseitig mit einem abnehmbaren Sprachprozessor ‘versorgt’ war. Über diese Lösung war ich sehr froh, wobei ich vor Freude vergaß, nach der Größe des plüschigen CI Trägers zu fragen. Ich bat, den Bären an Frau Dr. Lehnhardt zu schicken, denn die würde, welch glücklicher Umstand, in Kürze nach Bischkek fliegen, um dort an weiteren 4 Operationen teilzunehmen und die sich langsam entwickelnde Elternschaft von CI versorgten Kindern mit Rat und Tat zu unterstützen.

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Frau Dr. Lehnhardt erklärte sich natürlich sofort bereit, den Koalabären mit auf die Reise zu nehmen, wies mich aber daruf hin, dass er im Koffer keinen Platz finden würde. Dafür sei er zu groß. Oh, wie groß denn? Nun, er sei gut im Arm zu tragen! Ach so!
Somit begab sich die Präsidentin der Prof. Ernst Lehnhardt Stiftung auf die Reise mit ihrem zotteligen Begleiter im Arm, der auf den beiden Flugabschnitten im Flugzeug auf dem Sitz neben ihr Platz nehmen durfte, das Ambiente in der Lounge beim Stopover in Istanbul sichtlich genoß und gut gelaunt in Bischkek aus dem Flugzeug getragen wurde.

Als dann Nadira, der Mutter der drei Geschwister, der Reisebegleiter übergeben wurde und Jyldyz ihren neuen Freund in die Arme schließen konnte, begann für den Koalabären seine Rolle als Mediator. Jetzt war für Jyldyz der Sprachprozessor ihres Bruders nicht mehr so interessant und dank der beiden abnehmbaren Sprachprozessoren, die der Koala mitgebracht hatte, konnte nun jedes der drei Kinder seinen eigenen Sprachprozessor tragen.

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Die Welt war wieder im Gleichgewicht.

Bei Dastan ist alles gut!

IMG_2369Uns schreibt die Mutter von Dastan, Oksana Munzhurova:

Hallo Liebe Frau Dr. Monika Lehnhardt-Goriany, bei uns ist alles in Ordnung, dank Ihnen und Ihrem Team, machen wir bereits gute Fortschritte. Wir besuchen eine Logopädin, obwohl Albina diesbezüglich etwas Geduld empfohlen hat. Aber wir haben uns trotzdem entschieden damit anzufangen, um alles richtig und stufenweise zu üben. Ich werde Ihnen bald ein Video senden, damit Sie unsere Erfolge sehen können. Ich bin sehr erfreut, dass wir eine einmalige Gelegenheit dazu hatten alle Antworten bezüglich CI von verschiedenen Experten auf diesem Gebiet zu erhalten.
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Der Weg zur ersten Anpassung bei Chyngyz und Dastan in Bischkek.

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Dastan und Chyngyz verbindet ein besonderes Schicksal:: Beide Jungen leben in Bischkek (Kirgisistan), wo es kein staatliches Programm zur Finanzierung von Cochlea-Implantationen gibt. In ihrem Leben spielt das aber eine große Rolle, denn bei beiden wurde bilaterale neurosensorische Schwerhörigkeit diagnostiziert.. Und die einzige Möglichkeit, ihnen das Hören zu ermöglichen, war ein Cochlea-Implantat. Nur das Geld dafür hatten die Eltern nicht.

Die Prof. Ernst Lehnhardt Stiftung stand den Familien zur Seite und mit großzügiger Unterstützung der deutschen Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ konnte die notwendige Summe aufgebracht werden. Frau Dr. Lehnhardt organisierte für beide Kinder in Bischkek die Operationen, die am 24. Mai 2016 von Prof. Vladimir Fedoseev durchgeführt wurde, einem anerkannter Spezialisten für derartige Operationen, der extra aus Moskau eingeflogen wurde.

Beide Operationen verliefen überaus erfolgreich.

Für den nächsten Tag war ein Treffen mit weiteren betroffenen Eltern vorgesehen sowie ein paar erneute  Anpassungen bei Kindern, welchen die Stiftung schon früher zu einem CI verholfen hatte. Außerdem wurden in dieser Veranstaltung am 25. Mai Fragen besprochen, die für den Alltag nach einer Cochlea-Implantation wichtig sind. An dem Treffen nahmen auch der Cochlear Osteuropa-Manager Alexander Degtyarev teil sowie der Chirurg und Audiologe Dr.Vigen Bakhshinyan, der für die Anpassungen verantwortlich ist.

Vier Wochen nach den gelungenen Operationen, am 27. Juni  2016, nahm daher Dr Bakhshinyan an Chyngyz und Dastan die erste Anpassung vor.. Das war für alle Beteiligten ein wichtiger Tag und die Freude bei den Eltern war sehr groß, als sie die positive Resonanz ihrer Kinder bei dieser Anpassung erlebten.

Die glücklichen Eltern haben uns danach Bilder und Danksagungen zugeschickt, wie das nachfolgende Beispiel zeigt.

Wir hoffen, dass sowohl die Eltern als auch die Jungen Freunde werden, um gemeinsam eine neue Welt der Klänge zu erkunden.

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