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	<title>Prof. Ernst Lehnhardt Stiftung</title>
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	<description>Schenken Sie Kindern Gehör</description>
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		<title>Protected: EURO-CIU members 1st (unofficial) preparatory meeting live online</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 15:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Lehnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<title>Mascha und Kira wissen: &#8220;Alles wird gut!&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elvira Cramer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kira (Cherson)]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Unsere Geschichte mit der glücklichen Fortsetzung&#8230;</p> <p>Ich heiße Maria, ich bin Mama von Kirotschka. Ich möchte allen meine Geschichte erzählen.</p> <p>Sofort nach der Hochzeit waren mein Mann Andrej und ich uns einig, dass wir uns beide sehr ein Kind wünschen. Unsere Eltern träumten auch von Enkelkindern. Nach 1,5 Jahren kam Kirotschka zur Welt. Die Schwangerschaft <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/archives/517">Mascha und Kira wissen: &#8220;Alles wird gut!&#8221;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unsere Geschichte mit der glücklichen Fortsetzung&#8230;</strong><strong></strong></p>
<p><a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Kira4.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-550" title="Kira4" src="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Kira4-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ich heiße Maria, ich bin Mama von Kirotschka. Ich möchte allen meine Geschichte erzählen.</p>
<p>Sofort nach der Hochzeit waren mein Mann Andrej und ich uns einig, dass wir uns beide sehr ein Kind wünschen. Unsere Eltern träumten auch von Enkelkindern. Nach 1,5 Jahren kam Kirotschka zur Welt. Die Schwangerschaft war nicht leicht: ich hatte eine 4-monatige Toxikose, 2 mal Grippe und Probleme mit der Plazenta und der Lage des Kindes. Kira wurde per Kaiserschnitt entbunden. Nach der Geburt ging auch nicht alles glatt: Kira litt an Dysbakteriose, erhöhtem Gehirndruck und wiederholter Grippanfälligkeit. Aber wir konnten alle Probleme bewältigen.</p>
<p>Als Kira ungefähr 7 Monate als war, erwarteten wir von ihr eine Reaktion, wenn wir sie mit ihrem Namen riefen oder sie eine ihr bekannte Stimme hörte, aber es kam keine Reaktion&#8230; <span id="more-517"></span>Erst als jemand sagte: “Vielleicht ist sie taub“, begann ich mir Gedanken zu machen. Dann sagte dasselbe noch jemand. Trotzdem wollte ich nicht diese schrecklichen Vermutungen wahr haben.  Ihre mangelnde Reaktion wurde zum Gesprächsthema in der Familie. Wir begannen selbständige Kontrollen: Klopfen an der Tür, Klingeln, Schreie, Klatschen in die Hände. Die Familie wurde zunehmend bedrückt. Es wurde beschlossen, Fachleuten aufzusuchen. Zuerst waren wir bei einem HNO-Arzt, dann bei einem Audiologen.  Sie vermuteten  Schwerhörigkeit und überwiesen Kira nach Kiew in eine Klinik für Hals-Nasen-Ohrenkunde, um ein Audiogramm machen zu lassen. Dort wurde uns die schreckliche Diagnose, eher das Urteil, gestellt: beidseitige sensoneurale Taubheit!  Mein Herz wurde mit einem Mal sehr schwer! Für die ganze Familie wurde die Welt plötzlich grau&#8230;</p>
<p>Am gleichen Tag kauften wir ein Hörgerät. Aber wir waren bereits gewarnt worden, dass bei dieser Stufe der Taubheit keine großen Ergebnisse zu erwarten seien und die beste Lösung für Kira die Cochlea Implantation sei. Automatisch wurden wir in die Warteliste für kostenlose Cochlea Implantation nach dem Staatsprogramm aufgenommen. Es stellte sich aber heraus, dass die Warteschlange nur sehr lange war und Kira erst in 3-4 Jahren an die Reihe kommen würde. Nach dieser Zeit kann die Diagnose schon wieder eine andere sein, und zwar Taubstummheit. Wir wussten nun, dass wir nur auf uns selber zählen können, nicht auf den Staat!</p>
<p>Mein Mann Andrej und ich wussten sofort, Kira braucht Cochlear Implantation, aber unsere Familie ist groß und fast alle hofften, dass das Hörgerät schon helfe, und Kira es ohne Operation schaffe. Nach einiger Zeit wurde klar, dass ein Hörgerät keine Ergebnisse bringt. Dann kamen wir zu einer gemeinsamen Entscheidung – Cochlear Implantation ist notwendig- je schneller, desto besser.</p>
<p>Die nächste schwere Etappe war die Beschaffung der finanziellen Mittel für die Operation. Damals kostete diese Operation in Kiew € 25 000. Für unsere junge Familie war es nicht realisierbar, so viel Geld zusammen zu bekommen. Wir haben kein beleihbares Wohneigentum, sondern nur eine unfertige Datscha, die wir schon 2 Jahre lang erfolglos versuchen zu verkaufen. Ihr Wert beträgt höchsten ein Achtel der für die Operation benötigen Summe. Was tun?! Und wir begannen an alle Türen zu klopfen. Wir wandten uns an zahlreiche Stiftungen, an Politiker und Geschäftsleute, an Firmen und Organisationen; alles umsonst.</p>
<p>Einmal bekam ich eine Nachricht von der Kindheitsfreundin meiner Mutter. Sie wohnt in Deutschland und erfuhr von meiner Mutter über unseren Kummer.  Olga Dmitriewna hatte Mitleid und versprach an einige europäische Stiftungen zu schreiben. Sie war es, die uns mit der Firma Monsana in Verbindung brachte. Monsana half uns von nun an wie ein Schutzengel.</p>
<p>Das phantastische Team von Monsana und der Prof. Lehnhardt-Stiftung fanden einen Sponsor aus der Schweiz, der für unsere Operation in seinem Land Geld spendete (der gestiftete Betrag reichte auch noch für die Rehabilitation in Deutschland). Sie organisierten alles für uns, einschließlich Visa, Tickets, Buggy und Verpflegung. Sie unterstützten uns nicht nur finanziell, sondern auch moralisch!<a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Kira7.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-552" title="Kira7" src="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Kira7-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Ich könnte über diese glückliche Geschichte und diese wunderbaren Menschen endlos erzählen&#8230;</p>
<p>Die Operation wurde am 16. Juni in Luzern, in der Schweiz gemacht, als Kirotschka 1 Jahr und 5 Monate alt war. Der Operateur war Professor Linder. Alles verlief ausgezeichnet! Am Abend nach der Operation konnte Kirotschka schon selbst essen und laufen. Am nächsten Tag spielte sie bereits unbekümmert. Nach zwei Tagen wurde Kira der Verband abgenommen und nur einen Tag später wurden wir schon entlassen!!!</p>
<p>Vor der sich anschließenden Rehabilitationsmaßnahme musste die Wunde einen Monat lang ausheilen.</p>
<p>Kira fühlte sich sehr gut. Die Wunde verheilte schnell. Alle fragten: „Ist sie schon operiert? Warum sieht man nichts?“</p>
<p>Am 19. Juli wurden wir schon im Cochlear Implantat Center, Friedberg in Deutschland erwartet.  Die häusliche Atmosphäre hat mich angenehm überrascht. Das Programm war sehr gut organisiert, die Fachleute waren super und sehr gute Menschen. Das alles insgesamt brachte uns mit Kira unvergessliche Eindrücke. Schon bei der ersten Einstellung reagierte Kira gut auf die Töne und Laute. Es war offensichtlich – sie hört! Und dabei war sie nicht erschrocken, eher interessiert. Das erste, was sie machte, sie griff nach einem Löffel und klopfte auf den Tisch, dann griff sie nach der Rassel und man konnte sie nicht mehr halten! In meinem Gedächtnis und meinem Herzen wird dieser lang ersehnte Tag für immer bleiben.</p>
<p>Jetzt macht Kirotschka jeden Tag neue Entdeckungen und Fortschritte. Ich bin 150%ig sicher, es wird alles gut bei uns &#8211; sogar besser, als wir es uns je vorstellen konnten! Was meiner Tochter geholfen hat, diese Welt zu hören, kann ich nur als Wunder bezeichnen!</p>
<p>Den Eltern, die sich noch nicht entschlossen haben, diese Operation machen zu lassen,  möchte ich hiermit zum Wohl ihres Kindes ermutigen, ihnen Geduld wünschen und die Tapferkeit, diesen Schritt zu unternehmen!  Es wird alles gut werden!</p>
<p><a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/DSC000251.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-553" title="DSC00025" src="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/DSC000251-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Наша история с счастливым продолжением…</p>
<p>Меня зовут Мария, я мама Кирочки. Хочу поделиться со всеми нашей историей!</p>
<p>Сразу после свадьбы мы с мужем Андреем поняли, что очень хотим ребенка. Наши родители тоже мечтали о внуках. Через полтора года, после этого, у нас родилась Кирочка. Беременность была не простая: был и четырехмесячный токсикоз, и два раза перенесенная инфекция гриппа, и проблемы с плацентой и размещением плода. Родилась Кира с помощью Кесарева сечения. После родов, тоже, не все было гладко: был постоянный дисбактериоз, повышенное внутричерепное давление и опять же, грипп! Но все проблемы мы успешно преодолели.</p>
<p>Примерно к семи месяцам мы от Киры уже ожидали реакцию на произнесение ее имени, на родные голоса и т.д., но реакции все не было…. Впервые я задумалась о возможной проблеме, когда кто-то в шутку сказал: &#8220;может она глухая…. &#8220;, потом еще кто-то это сказал. Но, не смотря на все это, я никак не подпускала к себе эти ужасные мысли. Вскоре в семье завелся разговор о том, что пора бы уже, и отзываться…. Начались многочисленные самостоятельные проверки: стуки в дверь, звонки, крики, хлопки в ладоши. Вся семья поникла. Решили, без промедлений, ехать к специалистам. Сначала обратились к лору, потом к сурдологу – они подозревали тугоухость и направили нас на аудиограмму в Киев в институт оториноларингологии им. Коломийченко. Там нам и поставили ужасный диагноз схожий с приговором – двусторонняя Сенсоневральная глухота! Мое сердце, словно, стало тяжелее на несколько килограммов. Для всей семьи мир стал серым….</p>
<p>В тот же день мы приобрели слуховой аппарат. Но нас предупредили, что грандиозного результата, с такой степенью глухоты, от него ждать не стоит и оптимальным вариантом, для нас, будет кохлеарная имплантация. Автоматически нас поставили в очередь на бесплатную Кохлеарную имплантацию по государственной программе. Но, как оказалось, очередь эта продвигается очень медленно и к нам подойдет примерно через три-четыре года, а к тому времени диагноз может стать другим – глухонемота! Мы поняли, что рассчитывать на государство – бесполезно.</p>
<p>То, что Кире нужна КИ, мы с мужем решили практически сразу, но семья у нас большая и почти все надеялись на то, что слуховые аппараты помогут, и мы сможем обойтись без операции. Но спустя время, убедившись в том, что СА не дают совершенно никакого результата, мы пришли к общему решению – кохлеарная имплантация необходима и чем раньше, тем лучше.</p>
<p>Следующим, непростым этапом был сбор средств на операцию. На то время, в Киеве такая операция стоила около 25000 евро. Для нашей молодой семьи достать такую огромную сумму было не реально. Своего жилья у нас нет, есть недостроенная дача, но ее мы продаем уже в течение двух лет и безуспешно. Да и стоит она восьмую часть от необходимой суммы. Что делать!? И мы начали стучать во все двери. Обращались в многочисленные фонды, к политикам и бизнесменам, в фирмы и организации, но все было тщетно.</p>
<p>Однажды, на свою страничку в интернете, я получила сообщение от подруги детства моей мамы. Она живет в Германии и от моей мамы она узнала о нашей проблеме. Ольга Дмитриевна посочувствовала и пообещала написать в некоторые европейские благотворительные фонды. Вот она нас и связала со Швейцарской фирмой Mонсана, которая в дальнейшем, как ангел-хранитель, во всем нам помогала.</p>
<p>Замечательный коллектив этой фирмы (а теперь уже и фонд Ленхардт) нашел для нас спонсора из Швейцарии, который выделил деньги на операцию в своей стране (после, этих денег хватило ещё и на реабилитацию в Германии). Они организовали нам  все!</p>
<p>Вплоть до виз, билетов, коляски и питания. Поддержали нас морально и материально!</p>
<p>Вообще, про этот счастливый случай и про этих прекрасных людей я могу рассказывать бесконечно….</p>
<p>Операцию нам сделали в Швейцарии в городе Люцерн 16 июня, когда Кирочке было год и пять месяцев. Оперировал профессор Линдер. Все прошло успешно! К вечеру, после операции, Кирочка уже кушала и сама ходила. На следующий день побежала играть с игрушками. Через двое суток Кире уже сняли повязку, а еще через сутки – выписали!!!</p>
<p>Дальше был месяц ожидания …..</p>
<p>Кира себя чувствовала хорошо. Швы очень быстро зажили. Все говорили: «а вам делали операцию, почему ничего не видно?».</p>
<p>19 июля нас уже ждали в Германии в реабилитационном центре во Фритбурге.  Домашняя обстановка меня приятно удивила. Очень хорошая программа, отличные специалисты и просто замечательные люди. Все в совокупности произвело на нас с Кирочкой не забываемые впечатления. На первом подключении Кира хорошо отреагировала на звуки. То, что она слышит – было явным! И она не испугалась, а очень заинтересовалась. Первое, что она начала делать &#8211; это тарабанить ложкой по столу, потом схватилась за погремушку и её не возможно, было остановить! В моей памяти, этот долгожданный день, отложился очень яркими воспоминаниями.</p>
<p>Теперь, мы с Кирочкой каждый день делаем новые открытия и достижения. И я уверена, на 150%, что у нас все будет хорошо. Даже лучше, чем мы ожидали! То, что помогло моей дочери услышать этот мир, я смело могу назвать чудом.</p>
<p>А тем родителям, которые все еще не осмелились на операцию, хочу пожелать терпения и все-таки решиться на этот шаг. Все будет хорошо!</p>
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		<title>Jascha lernt hören und sprechen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elvira Cramer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Jascha (Moskau)]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Наш сын Яков родился глухим. Среди слов соболезнования и поддержки, услышанных мною в то время, мне запомнилась одна фраза &#8220;не превращайте это в трагедию всей своей жизни&#8221;. Это было сложно, но нужно сделать &#8211; принять глухоту не как трагедию, а  как трудность, и начать ее преодолевать.</p> <p>Мы вполне здоровые молодые счастливые родители принесли из роддома <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/archives/511">Jascha lernt hören und sprechen</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Jascha1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-563" title="Jascha1" src="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Jascha1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Наш сын Яков родился глухим. Среди слов соболезнования и поддержки, услышанных мною в то время, мне запомнилась одна фраза &#8220;не превращайте это в трагедию всей своей жизни&#8221;. Это было сложно, но нужно сделать &#8211; принять глухоту не как трагедию, а  как трудность, и начать ее преодолевать.<span id="more-511"></span></p>
<p>Мы вполне здоровые молодые счастливые родители принесли из роддома здорового любимого всеми малыша. Спустя два месяца, во время дежурного визита к ЛОР врачу, мы вышли из кабинета с глухим ребенком. Горечь сменилась отчаянием, отчаяние &#8211; горячим желанием действовать и помочь Яшке поскорее услышать мир. Мы прошли все необходимые исследования, установили точный диагноз &#8211; почти полная глухота, а также причину &#8211; генетика. В пять месяцев Яше настроили слуховые аппараты. Он стал реагировать на звуки музыкальных инструментов, откликался на имя, а главное, рос и веселился, как любой другой ребенок. Мы были счастливой семьей, ходили в гости, путешествовали, и яшкин диагноз не омрачал нашу повседневную жизнь и не  мешал нашему общению. Однако специалисты установили, что яшиного остаточного слуха не достаточно для нормального речевого развития, и  мы сразу решили делать операцию кохлеарной имплантации. Об операции мы узнали из Интернета в тот же день, когда Яшу объявили глухим. С этого момента практически каждый день проходил в поисках и анализе все новой и новой информации об операции и реабилитации после нее. Многочисленные ролики, фильмы и статьи нас очень вдохновляли, и тревога, за то, что мы никогда не услышим друг друга нас покинула. У нас были сомнения где, когда и какую операцию делать. После взвешивания всех за и против в кругу семьи мы приняли решение ехать в Германию и делать двустороннюю имплантацию как только Яше исполнится 6 месяцев. К тому моменту я тесно общалась с педагогами из Центра Леонгарт, которые очень поддержали нас морально и дали много ценной информации и контакты родителей проимплантированных детей. От родителей мы узнали об Университетской Клинике города Фрайбург и профессоре Роланде Ласциге. Мы обратились в клинику в сентябре и нам назначили дату операции на конец февраля, К тому моменту Яше должно было исполниться 7 месяцев. На форуме для родителей слабослышащих детей я познакомилась с мамой девочки, которой на тот момент только сделали операцию. Ее тоже оперировал Доктор Ласциг. Маму зовут Наташа, и я <a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Jascha2.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-565" title="Jascha2" src="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Jascha2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>преклоняюсь перед ее доброжелательностью и отзывчивостью. Она очень подробно рассказывала нам о ходе операции и об организационных вопросах. От нее мы узнали про компанию Монсана и Монику Ленхард, которая организовывала операцию для ее дочери. Мы были рады, что можем поручить организацию такого важного для нас события опытному специалисту и приятно удивлены, что цена была значительно ниже объявленной нами клиникой. Моника быстро отреагировала на мой запрос, она сохранила нам забронированную ранее дату операции, организовала визовую поддержку, забронировала гостиницу и подробно рассказала, что нас ожидает. Наше общение было на английском языке, но когда Моника встречала нас в аэропорту, мы узнали, что она прекрасно говорит на русском. Моника сопровождала нас в первый день в клинике и навещала в последующие дни, чтобы помочь урегулировать возможные вопросы. Хотя их почти не было. Все происходило по отлаженной схеме: нас поселили в отдельной палате, рассказали о возможных рисках во время операции, взяли необходимые анализы. Яше еще раз проверили слух, на второй день в процессе небольшой операции проверили реакцию на наркоз и состояние улитки (электрокохлеограмма). Еще раз убедились, что слух отсутствует. На третий день нашему малышу сделали операцию. Перед операцией ему дали успокаивающий сироп, он расслабился на наших руках и жалобно проговорил &#8220;авуу&#8221;. Я отнесла его на ручках в операционную. Улыбающиеся врачи мирно болтали пока Яше подавали наркоз. Он спокойно лежал на операционном столе, а потом закрыл глазки, и для нас начались волнительные часы ожидания. Перед полетом в Германию мы ужасно переживали, но в тот момент я вдруг почувствовала абсолютное спокойствие и доверие врачам и мы просто пошли гулять по городу. Когда мы вернулись, Яшка уже лежал в послеоперационной, опухший с перевязанной головой, спал. Операция длилась 4 часа, 2 часа Яша пробыл под наркозом, остальное время &#8211; подготовительные и проверочные этапы. На второй день после операции мы уже гуляли в саду клиники, а на третий поехали с Яшей на поезде в Базель. Отек спал и об операции напоминала только небольшие повязки за ушами. После операции Яшка получил от Моники коалу Кохлеар с имплантиком за ухом, как у него. Теперь он следит чтобы медведь всегда слышал и поправляет процессор, если он падает.  <a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Jascha3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-566" title="Jascha3" src="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Jascha3-150x150.jpg" alt="Reha in CIC Friedberg" width="150" height="150" /></a>Первую настройку по рекомендации Моники мы решили проводить в реабилитационном центре города Фридберг. Моника выслала нам все необходимые документы для оформления мультивизы и забронировала для нас даты первой настройки.<br />
Реабилитационный центр выглядит как огромный дом, и атмосфера там домашняя. Несколько номеров объединены общей гостиной, совмещенной с кухней и игровой зоной. Каждое утро в гостиной собираются педагоги и дети, играют в игры и поют песни. На первой настройке Яша не показал никаких реакций, однако первый день с подключенным устройством прошел в капризах и слезах. Нелегко было и нам &#8211; процессор и магнит постоянно спадали, мы не успевали их поправлять, нервничали.<br />
Но с каждым днем все становилось лучше, Яшка не снимал устройство, постепенно стал реагировать на звуки, а ко второй настройке через 3 месяца показывал реакцию на звук громкостью 40 децибел на всех частотах. Сегодня Яше 1 год и 2 месяца, он понимает речь согласно возрасту, говорит &#8220;мама&#8221;, &#8220;папа&#8221;, &#8220;мау&#8221;, &#8220;аф&#8221;, &#8220;ко-ко&#8221;, &#8220;га-га&#8221;, &#8220;вявя&#8221; (ляля), пытается еще некоторые слова повторить интонационно. Мы посещаем сурдопедагога, пока редко, тк ребенок еще маленький для серьезных занятий, и стараемся как можно больше общаться с Яшей. Очень познавательны он-лайн семинары, которые организует Моника совместно со специалистами в области сурдологии. Интересно, что в дискуссиях участвуют профессионалы не только из России, но и из других стран, а альтернативный взгляд и опыт всегда полезен. Можно в реальном времени задавать вопросы, очень здорово, что такая идея возникла и осуществилась.<a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Jascha41.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-568" title="Jascha4" src="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Jascha41-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Кажется, что столько еще нужно сделать, много волнений и переживаний по поводу будущего нашего сына. На самом деле, первая серьезная проблема в нашей жизни решена &#8211; наш ребенок может нас слышать. Захочет ли он нас Услышать, уже не вопрос техники и сурдопедагогики. Хотелось бы в погоне за достижениями в области речевого развития, не забывать о том, что он личность и пришел в этот мир, чтобы радоваться жизни и быть любимым таким, какой он есть.</p>
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		<title>Mama Natascha erzählt&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elvira Cramer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Varvara (Moskau)]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lehnhardt-stiftung.org/?p=493</guid>
		<description><![CDATA[<p>В декабре 2008 года у нас родилась замечательная дочка. Это второй ребенок в нашей семье &#8211; первый мальчик.Сынок очень был рад с появлением сестренки, хоть ему было тогда 2.5 года.С каждым днем дочка росла и развивалась, в 3 месяца начала гулить, но потом к 4 месяцам почему-то прекратила. После 5 месяцев стали замечать, что дочка <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/archives/493">Mama Natascha erzählt&#8230;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Varvara-in-Friedberg.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-543" title="Varvara in Friedberg" src="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Varvara-in-Friedberg-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>В декабре 2008 года у нас родилась замечательная дочка. Это второй ребенок в нашей семье &#8211; первый мальчик.Сынок очень был рад с появлением сестренки, хоть ему было тогда<br />
2.5 года.С каждым днем дочка росла и развивалась, в 3 месяца начала гулить, но потом к 4 месяцам почему-то прекратила. После 5 месяцев стали замечать, что дочка не реагирует на звуки. Пытались проверить сами &#8211; стучали, гремели с разных сторон разными игрушками и предметами, но дочка не поворачивала голову на источник звука. Тогда мы провели первое обследование, которое не показало никаких результатов, и нас направили на дальнейшее обследование по поводу нашего слуха. В результате в 7 месяцев нам поставили страшный диагноз &#8211; глухота на оба ушка.<span id="more-493"></span> Сказать, что мы испытали шок &#8211; это ничего не сказать, казалось, что это происходит не с нами, и что здесь какая- то ошибка,что можно все исправить, такого мы не ожидали, так как старший сын нормально слышит и в роду не было родственников,у которых были бы проблемы со слухом. В центре, где мы обследовались, нам сказали,что сейчас для нас важно как можно раньше одеть слуховые аппараты и начать заниматься с сурдопедагогом и, что скорее всего, с нашей потерей слуха, у нас есть только один вариант &#8211; это кохлеарная имплантация (тогда мы о ней ничего не слышали и не знали). Нам подобрали сверхмощные слуховые аппараты и мы начали занятия с сурдопедагогом, если это можно было так назвать, так как дочка была еще совсем маленькой. Параллельно мы начали узнавать про кохлеарную имплантацию, что это такое и как, где ее можно сделать. Нам предлагали встать на бесплатную очередь и сделать операцию в Москве, но когда эта очередь подойдет, никто не знал, а время шло и работало, увы, не на нас. Тогда мы решили, что будем делать операцию в Германии платно. Через работу мужа мы вышли на фирму Монсана, которая занимается предоставлением услуг для лечения зарубежом. Координатором во всех наших вопросах стала Моника Ленхардт. Это замечательный профессионал своего дела, очень душевный и отзывчивый человек. Она нам и порекомендовала несколько клиник в Германии, где делают кохлеарную имплантацию.<br />
Мы выбрали клинику во Фрайбурге, где мы и сделали операцию. От начала и до самого конца Моника помогала нам во всем &#8211; и с документами, и с организацией всей процедуры, и сопровождала нас в клинике, выступала в роли переводчика, когда было нужно, и всячески поддерживала нас в этом нелегком деле. Оперировались мы в университетской клинике г.Фрайбурга, у профессора Ласцига. Дочке сделали двухстороннюю кохлеарную имплантацию, тогда ей было 11 месяцев. Операция прошла успешно, уже через несколько дней нас выписали, и мы улетели домой.Через полтора месяца мы прилетели снова в Германию , в г.Фридберг, в реабилитационный центр кохлеарного импланта, где было первое подключение и последующие настройки. Всю помощь по организации взяла на себя Моника. Огромное ей спасибо. Каждые 3-4 месяца мы приезжаем сюда на настройки, в будущем планируем сократить приезд &#8211; раз в полгода. Сейчас дочке 1г9м, 8 месяцев ношения КИ. Мы очень счастливы, дочка хорошо слышит, реагирует, все понимает, не отличается от нормально слышащего ребенка своего возраста, развивается потихоньку активная речь, дочка потихоньку начинает говорить. <a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Varvara-und-Natascha.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-547" title="Varvara und Natascha" src="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Varvara-und-Natascha-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Конечно, все это немалых усилий стоит, помимо сделанной операции нужны постоянные занятия, терпение и труд, но это того стоит. Хотим поблагодарить Монику Ленхардт в содеянной помощи для решения нашей проблемы, за ее отзывчивость, внимательность и профессионализм.</p>
<p>Наталия, Андрей и наша дочка Варвара</p>
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		<title>Von Lettland nach Amerika: Am Ziel die grosse Hoffnung!</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 13:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Lehnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Janis (Riga/USA)]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>John Wainscott (geb. Janis Kondrats) lebt in Washington, USA. Er ist ein glücklicher, kleiner Junge, der gerne radelt, mit seinen Freunden spielt und malt. Er geht in die RiverSchool in Washington, eine renommierte Privatschule, in der taube Kinder in kleinen Klassen voll integriert sind.</p> <p>Aber Janis’ Leben hat nicht so glücklich begonnen. Dr. Monika Lehnhardt, <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/archives/487">Von Lettland nach Amerika: Am Ziel die grosse Hoffnung!</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Janis-with-Monika-and-Sarah-in-Washington.jpg"><img class="alignleft  wp-image-500" title="Janis with Monika and Sarah in Washington" src="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Janis-with-Monika-and-Sarah-in-Washington.jpg" alt="" width="118" height="79" /></a>John Wainscott (geb. Janis Kondrats) lebt in Washington, USA.<br />
Er ist ein glücklicher, kleiner Junge, der gerne radelt, mit seinen Freunden spielt und malt. Er geht in die RiverSchool in Washington, eine renommierte Privatschule, in der taube Kinder in kleinen Klassen voll integriert sind.</p>
<p>Aber Janis’ Leben hat nicht so glücklich begonnen. <span id="more-487"></span>Dr. Monika Lehnhardt, Cochlear Europa, hat ihn das erste Mal gesehen, als er im Hör-Diagnosezentrum in Riga, Lettland war, wo er infolge von Meningitis als taub diagnostiziert wurde. Janis lebte in einem Waisenhaus und seine Chancen, sprechen zu lernen und gesprochene Sprache zu erwerben waren äusserst limitiert.</p>
<p>Monika hat umgehend Vorbereitungen für die Versorgung mit einem Cochlear Implant getroffen. Einer der erfahrensten CI Operateure, Ernst Lehnhardt, hat Janis dann kurz vor seinem dritten Geburtstag in Riga das CI eingesetzt.</p>
<p><a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Wainscott-family-shot.jpg"><img class="alignright  wp-image-502" title="Wainscott family shot" src="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Wainscott-family-shot-300x195.jpg" alt="" width="191" height="143" /></a>Die nächste Aufgabe war, Eltern zu finden, die ein Waisenkind adoptieren würden, das nicht nur traumatisiert war, sondern das auch erhebliche Verhaltensstörungen zeigte. Keine leichte<br />
Aufgabe!</p>
<p>Monika erzählte die Geschichte von Janis anlässlich einer Konferenz John Niparko aus Baltimore, USA  Nur wenige Wochen später rief John Niparko Monika an und berichtete, dass Sarah und John Wainscott aus Washington ernsthaft die Adoption von Janis erwogen. Bald danach trafen sich Monika, die Direktorin des Waisenhauses und das Ehepaar Wainscott in Riga und Janis gewann mit seinem Charme alle Herzen im Sturm.</p>
<p>Das Adoptionsverfahren war sehr teuer, sodass Monika eine Spendenaktion ins Leben rief um die notowendigen Mittel aufzutreiben und der Familie Wainscott zu helfen. Nach mehr als einem Jahr war die Adoption abgeschlossen und Janis Kondrats wurde John Wainscott.</p>
<p><a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Janis-Christmas-06.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-504" title="Janis Christmas 06" src="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Janis-Christmas-06-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>John macht verhältnismässig langsame Fortschritte, aber er hört ganz klar, ist bereit zuzuhören und hat auch zu sprechen begonnen. Wann immer möglich besucht Monika John und seine Familie und leistet ihm für einen Tag Gesellschaft in der Schule. Sie nennt ihn immer noch Janis, was er am Anfang sehr lustig fand, Mittlerweile scheint er aber akzeptiert zu haben, dass ihn seine Freundin Monika, die immer mit einem Flugzeug von weit weg kommt, diesen anderen Namen gegeben hat.</p>
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		<title>Spendenaufruf: für armenische Kinder suchen wir: CI-Prozessoren, die nicht mehr verwendet werden</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Lehnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[ABC ... <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/archives/69">Spendenaufruf: für armenische Kinder suchen wir: CI-Prozessoren, die nicht mehr verwendet werden</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Startprojekt für die Gründung eines <a href="http://www.armenia-cochlear-implant-fund.net/platform/" target="_blank">Cochlear Implant Fonds</a> für armenische Kinder besteht darin, dass wir Sprachprozessoren suchen, die von Kindern nach einem &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Upgrade" target="_blank">upgrade</a>&#8221; (Erhalt eines Sprachprozessors neuer Generation) nicht mehr gebraucht werden.</p>
<p><a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Foto-Aufruf-Armenien.jpg"><img class="alignleft  wp-image-413" title="Foto Aufruf Armenien" src="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Foto-Aufruf-Armenien-225x300.jpg" alt="" width="115" height="153" /></a><span style="font-size: small;"><strong>Liebe Eltern</strong></span></p>
<p>Sie sind Eltern von Kindern mit einem oder vielleicht sogar zwei Cochlear Implantaten und einem/ zwei Sprachprozessoren der neuesten Generation, die von der Krankenkasse bezahlt worden sind?</p>
<p>Sie sind in der glücklichen Lage, dass in Deutschland <span id="more-69"></span> die Kosten für die Diagnose einer möglichen Hörstörung, die erforderliche Operation, die Bereitstellung der Geräte und die darauffolgende (Re)habiltiation voll übernommen werden. Das schliesst auch sogenannte „Upgrades“ ein, d.h. den Ersatz eines „alten“ Sprachprozessors durch einen neuen, wie z.B. den der Generation 5 der Firma Cochlear.</p>
<p>Während diese Situation für viele Länder Europas, Amerikas und einige in Asien zutrifft, bleiben</p>
<p>in Armenien noch viele taube Kinder unversorgt!</p>
<p>In diesem wunderschönen, kleinen, christlichen Land, dessen Volk schon sehr schlimme Zeiten durchgemacht hat, werden jedes Jahr durchschnittlich 40 Kinder taub geboren. Nur wenige haben seit dem Jahre 2004 – vorwiegend durch Spenden – ein Cochlear Implantat erhalten.</p>
<p>Jetzt warten 15 ganz dringend auf einen neuen Sprachprozessor.</p>
<p>Das Gesundheitsministerium fühlt sich dafür bisher nicht verantwortlich, die Eltern können die erforderlichen Mittel trotz größter Anstrengungen nicht aufbringen</p>
<p>Es ist abzusehen, dass einige der alten Prozessoren sehr bald ausfallen werden und die Kinder somit wieder „ertauben“.</p>
<p>Sie können helfen, wenn Sie sich bereit erklären, den gebrauchten und nicht mehr benötigten Freedom Sprachprozessor zu verschenken! Wir sorgen dafür, dass er in die richtigen Hände gerät</p>
<p>Die Firma Cochlear hat sich bereit erklärt, die Prozessoren kostenlos zu überprüfen, wir leiten sie an einen erfahrenen Audiologen in Armenien weiter, der für eine professionelle Anpassung Sorge trägt. Auch die notwendige Rehabilitation ist durch eine ausgebildete Therapeutin vor Ort gewährleistet.</p>
<p>Bitte helfen Sie uns in unseren Bemühungen und „Schenken Sie Kindern Gehör“!</p>
<p>Dr. Dr. h.c. Monika Lehnhardt</p>
<p>Im Namen der Professor Ernst Lehnhardt-Stiftung November 2011</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Profil Ernst Lehnhardt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 18:15:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elvira Cramer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Profile]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ernst Lehnhardt wurde am 26.04.1924 in Crivitz, Mecklenburg geboren. Er besuchte das Humanistische Gymnasium und absolvierte seinen Militärdienst 1941-1945. Nach dem Studium der Medizin und Zahnmedizin promovierte er in Medizin in Kiel 1950 und in Zahnmedizin in Rostock 1953. Die Habilitation für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde folgte in 1959.  </p> <p>Es folgten Jahre als Oberarzt in Rostock, an <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/archives/431">Profil Ernst Lehnhardt</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ernst Lehnhardt wurde am 26.04.1924 in Crivitz, Mecklenburg geboren. Er besuchte das Humanistische Gymnasium und absolvierte seinen Militärdienst 1941-1945. Nach dem Studium der Medizin und Zahnmedizin promovierte er in Medizin in Kiel 1950 und in Zahnmedizin in Rostock 1953. Die Habilitation für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde folgte in 1959.  <span id="more-431"></span></p>
<p>Es folgten Jahre als Oberarzt in Rostock, an der Charité Berlin und Hamburg, 1968 wurde er als Ordentlicher Professor nach Hannover berufen, von wo aus er 1993 emeritierte.</p>
<p>Er war Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Audiologen und Neurootologen 1969-73 und 1991-95 und der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Kopf-Halschirurgie 1982/83.</p>
<p>16 Jahre lang war er Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie. Ehrenmitglied der Deutschen, der Japanischen, der Österreichischen, der Polnischen, der Litauischen und der Slovakischen  Oto-Rhino-Laryngologischen Gesellschaft. Mitglied in Beraterkommissionen des Bundesministeriums für Verkehr, des Bundesverteidigungsministeriums sowie Angehöriger des Ärztekollegiums im ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil Club). Mitbegründer und Geschäftsführer der Deutschen Cochlear Implant Gesellschaft 1987-1999 Ernst</p>
<p>Ernst Lehnhardt erhielt zahlreiche Auszeichnungen:</p>
<p>Den Preis des Berufsverbandes Deutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. für Untersuchungen, Veröffentlichungen und Lehrveranstaltungen der Audiologie am 27.05.1979.</p>
<p>Die Goldene Ehrennadel der Bundesinnung der Hörgeräte-Akustiker am 04.10.1984.</p>
<p>Den Dr. Günther Buch-Preis für Arbeiten auf dem Gebiete der Grundlagenforschung 04.12.1985.</p>
<p>Den Förderpreis der Professor Dr. Ludwig Haymann-Stiftung für Verdienste um die Audiologie und das Cochlear Implant Mai 1993.</p>
<p>Mousquetaire d’Armagnac, Toulouse 1994.</p>
<p>Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am 16.06.1995.</p>
<p>Die Honorary Fellowship of the Bionic Ear Institute Melbourne/Australia for outstanding services to the field of cochlear implantation 1997.</p>
<p>Das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am 5.9.2005.</p>
<p>Ernst Lehnhardt wurde am 14. Dezember 2000 zum Ehrendoktor der Karol Marcinkowski-Universität Poznan ernannt und im November 2002 zum Ehrendoktor der Universität Rostock.  Ebenfalls in 2002 wurde er Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Audiologie.</p>
<p>Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte lagen auf</p>
<p>Experimentellen Studien zur Physiologie und Pathophysiologie des Mittelohres</p>
<p>Psychoakustischen Studien zu den akustischen Refraktärzeiten und zur binauralen Sprachverarbeitung</p>
<p>Klinisch-statistischen Untersuchungen zur berufsbedingten  Lärmschädigung des Innenohres</p>
<p>Audiometrischen Studien zur Diagnostik von Defekten im Mittelohr, der Schwerhörigkeit im Innenohr sowie von neuralen und zentralen Hörschäden.</p>
<p>Klinischen Studien zur diagnostischen Wertung des elektrisch ausgelösten Stapediusreflexes und zum Stimulationsmodus des Cochlear Implants.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Er schrieb</p>
<p>Monographien über berufliche Lärmschwerhörigkeit und klinische Aspekte der Innenohrschwerhörigkeiten. HNO-Heilkunde für Zahnmediziner. Lehrbuch &#8220;Praxis der Audiometrie&#8221; in 4.-8. Auflage, übersetzt ins Spanische und Japanische. Handbuchbeiträge zur Physiologie und Pathophysiologie des Mittelohres, zur Altersschwerhörigkeit und zu granulomatösen Krankheiten der Nase.</p>
<p>Auf den Jahrestagungen der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie hielt er Hauptreferate: 1965 „Berufsschäden des Ohres“, 1984 „Klinik der Innenohrschwer-hörigkeiten“, Hauptvorträge über audiometrische Tests und Gewebsverträglichkeit von Implantaten. Er hat mehr als 250 Publikationen in deutschen und internationalen Zeitschriften.</p>
<p>1984 versorgte er die ersten ertaubten erwachsenen Patienten mit einem Cochlear Implantat, 1988 war er der erste, der ein taub geborenes Kleinkind mit einem CI versorgte. Er implantierte mehr als 500 Patienten. 1990 gründete er das Cochlear Implant Centrum Hannover, in dem bis heute Kinder mit CI eine adäquate post-operative Betreuung erfahren.</p>
<p>Von 1993 – dem Jahr seiner Emeritierung -  bis 2002 half er Kollegen an Kliniken im In- und besonders im Ausland bei der Durchführung ihrer ersten CI-Operationen.</p>
<p>1994 gründete er zusammen mit Dr. Monika Lehnhardt die Stiftung zur hörgerichteten Erziehung tauber Kinder.</p>
<p>1995 initiierte er die Gründung der European Cochlear Implant User Group (EURO-CIU).</p>
<p>Am 1. Dezember 2011 verstarb Ernst Lehnhardt in Hannover und wurde in seiner Heimat, im Grab seiner Eltern beigesetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Profil Monika Lehnhardt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 17:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elvira Cramer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Profile]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="center">Curriculum Vitae Dr. Dr. h.c. Monika Lehnhardt</p> <p>Monika Lehnhardt wurde in Wien geboren und promovierte dort an der Alma Mater Rudolfina Universität. Sie erhielt ihren Doktortitel nach dem Studium der Philologie, Psychologie und Philosophie.</p> <p>Sie hatte unterschiedliche Positionen in namhaften Firmen wie Schering (Berlin), Monsanto (Düsseldorf und Brüssel), Pharmacia (Freiburg) und sie <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/archives/426">Profil Monika Lehnhardt</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="center">Curriculum Vitae Dr. Dr. h.c. Monika Lehnhardt</p>
<p>Monika Lehnhardt wurde in Wien geboren und promovierte dort an der Alma Mater Rudolfina Universität. Sie erhielt ihren Doktortitel nach dem Studium der Philologie, Psychologie und Philosophie.</p>
<p>Sie hatte unterschiedliche Positionen in namhaften Firmen wie Schering (Berlin), Monsanto (Düsseldorf und Brüssel), Pharmacia (Freiburg) und sie gründete die Firma Cochlear Europe in Basel im Jahre 1987. <span id="more-426"></span></p>
<p>Von 1987 bis 1999 leitete sie die Firma als Chief Executive Officer. Während dieses Zeitraums wuchs die Firma von 2 auf 70 Angestellte. Weitere Büros wurden</p>
<p>in London und Hannover etabliert.</p>
<p>1999 entschied sie aus der Position des CEO auszuscheiden und übernahm Management Aufgaben zur weiteren Geschäfts- und Kundenentwicklung. In dieser Position übte sie eine sehr intensive Reisetätigkeit in ganz Europa, in den USA und Australien aus.</p>
<p>2004 bis zu ihrer Pensionierung in 2008 konzentrierte sie ihre Aktivitäten auf die Länder Zentral- und Osteuropas, Russland, Ukraine und Kasachstan.</p>
<p>Sie hat eine Reihe von Publikationen auf dem Gebiet des Cochlear Implantats vorzuweisen (technische, audiologische und Aspekte zur Rehabilitation).</p>
<p>Seit 2002 ist sie Vorstandsvorsitzende der Professor Ernst Lehnhardt-Stiftung (<a href="../../../">www.lehnhardt-stiftung.org</a>) .Sie hat auch einige Jahre als Mitglied des Vorstands von Auditory Verbal International, Inc. (AVI. Inc.) agiert.</p>
<p>Weiterhin hat sie aktiv an dem QESWHIC Projekt (Qualification of Educational Staff Working with Hearing Impaired Children), einem Dreijahresprogramm (2002 – 2005) teilgenommen. Im Rahmen dieses Projektes wurde Trainingmaterial erarbeitet und</p>
<p>Online zur Verfügung gestellt. QESWHIC wurde von der Europäischen Kommission als eines der Comenius  Projekte finanziell gefördert. (siehe <a href="http://www.qeswhic.eu/">www.qeswhic.eu</a>)</p>
<p>Ein Jahr später initiierte die Lehnhardt Akademie ein ähnliches Projekt – HICEN</p>
<p>(Hearing Impaired Children – elementary needs in preschool care and education) – das Lehrmaterial für Fachleute, die mit Kindern mit Cochlear Implantat im Vorschulalter arbeiten, Online in vier Sprachen zur Verfügung stellt. Es ist unter <a href="http://www.hicen.eu/">www.hicen.eu</a>  zugänglich.</p>
<p>Im Juni 2007 etablierte Monika Lehnhardt die Firma Monsana AG in Basel, in der Schweiz (<a href="http://www.monsana.ch/">www.monsana.ch</a>)</p>
<p>Im Juli 2007 erhielt sie die Ehrendoktorwürde von der International Academy of Otorhinolaryngology – Head and Neck Surgery, St. Petersburg. Die Zeremonie</p>
<p>fand in der Hofburg in Wien statt.</p>
<p>2009 hob Monika Lehnhardt das PORA! Projekt aus der Taufe. Das in den Vorjahren erarbeitete HICEN Material wurde ins Russische übersetzt und Online zugänglich gemacht. Der innovative Aspekt ist die Schaffung eines Weblogs und eines Live Online Raumes, in dem die Teilnehmenden über alle Grenzen hinweg mit den Autoren deren Präsentationen sehen und diskutieren können und untereinander  Erfahrungen austauschen. Neu ist auch, dass Eltern eingeladen sind, an diesem partizipativen Lehr-/Lernvorgang teilzunehmen. Sehen Sie unter <a href="http://www.lehnhardt-akademie.net/poraseminar09">www.lehnhardt-akademie.net/poraseminar09</a></p>
<p>Sie hält Vorträge an wissenschaftlichen Kongressen und organisiert Konferenzen für</p>
<p>Fachleute und Eltern von Kindern mit Cochlear Implantat. Siehe dazu ihr persönliches Weblog  <a href="http://www.monika-lehnhardt.net/weblog">www.monika-lehnhardt.net/weblog</a> sowie</p>
<p><a href="http://www.lehnhardt-akademie.net/weblog">www.lehnhardt-akademie.net/weblog</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachruf</title>
		<link>http://www.lehnhardt-stiftung.org/archives/312?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=</link>
		<comments>http://www.lehnhardt-stiftung.org/archives/312#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 17:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bodo Bertram</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedenkworte]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lehnhardt-stiftung.org/?p=312</guid>
		<description><![CDATA[<p>Professor Ernst Lehnhardt weilt nicht mehr unter uns. Die Erschütterung über seinen plötzlichen Tod sitzt tief, sein Tod hat uns schwer getroffen. Ein großes Leben als Arzt und als Forscher hat sich vollendet, national und international ob seiner großen Verdienste hoch geachtet.</p> <p>Mir wurde das Glück zuteil, über 20 Jahre mit an seiner Seite zu <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/archives/312">Nachruf</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Professor Ernst Lehnhardt weilt nicht mehr unter uns. Die Erschütterung über seinen plötzlichen Tod sitzt tief, sein Tod hat uns schwer getroffen. Ein großes Leben als Arzt und als Forscher hat sich vollendet, national und international ob seiner großen Verdienste hoch geachtet.</p>
<p>Mir wurde das Glück zuteil, über 20 Jahre mit an seiner Seite zu sein und eine ihm so ans Herz gewachsene Herausforderung &#8221; Cochlear Implant für taube Kinder&#8221; als Leiter des CIC &#8220;Wilhelm Hirte&#8221; verantwortlich zu begleiten.<span id="more-312"></span></p>
<p>Allen Widerständen zum Trotz gab er den Glauben an die segensreiche Wirkung des CI nie auf. Wir beide sind gemeinsam , so wie er sich ausdrückte, zwei Wanderpredigern gleich &#8211; ein Arzt und ein Pädagoge- in Sachen CI durch die Lande gezogen. Wir haben Pläne geschmiedet und diskutiert.</p>
<p>Sein Traum hat sich vollendet.</p>
<p>Professor Lehnhardt war mir ein exzellenter Mentor, ein großartiger Lehrer.Er war aber auch ein gütiger Mensch, was vielleicht nur wenige wissen-leider.Das mir von ihm angebotene Du kam mir kaum über die Lippen,ob des Respektes vor seiner Persönlichkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Noch in diesem Sommer saßen wir in Hannover beieinander, um über Vergangenes und Kommendes zuplaudern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Memento Mori  so rufen uns die Kirchenglocken.Und schon der feinsinnige Andreas Gryphius mahnte 1637 in seinem Gedicht &#8220;Menschliches Elende&#8221; :</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8221; Was sind wir Menschen doch? Ein Wohnhaus grimmer Schmerzen,</p>
<p>ein Ball des falschen Glücks, ein Irrlicht dieser Zeit.</p>
<p>Ein Schauplatz herber Angst und Widerwärtigkeit.</p>
<p>Ein bald verschmelzter Schnee und abgebrannte Kerzen &#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein arbeitsreiches, ein langes Leben hat sich vollendet.Ihm,Professor Lehnhardt, ist die Gnade zuteil geworden, nicht lange ans Krankenbett gefesselt zu sein.</p>
<p>Ein starker, ein stolzer Mann, wie Lehnhardt, hätte dies wohl schwerlich ertragen.</p>
<p>Wir sagen :&#8221; Adieu, Professor Lehnhardt- wir verneigen uns vor Ihrer Lebensleistung und wir behalten Sie fest in unseren Herzen.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich schließe meine Worte des Gedenkens mit einem Gedicht von Hildegard-Jan Reinke, welches ich Herrn Lehnhardt bei seiner Verabschiedung 1993 mit auf den Weg gegeben habe :</p>
<p>Zuletzt</p>
<p>Gehen? Ja,</p>
<p>aber es müßte , irgendwo am Weg</p>
<p>ein Blühen beleiben,</p>
<p>das man ausgestreut hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und ein Wort,</p>
<p>eingeritzt, das stillstehen läßt</p>
<p>für einen Augenblick,</p>
<p>um Atem zu holen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und wenn einer aufschaut und denkt,</p>
<p>es ist heller geworden,</p>
<p>so müßte man auch mitgemeint sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Berlin, im Dezember 2011  Dr. Bodo Bertram ; ehem.Leiter des CIC Hannover</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Prof. Dr. Dr. Dr.h.c. Ernst Lehnhardt passed away</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 14:26:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Lehnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedenkworte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"></p> <p style="text-align: center;">It is with deep regret to announce that</p> <p style="text-align: center;">Prof. Ernst Lehnhardt</p> <p style="text-align: center;">passed away on December 1st in his 88th year of life.</p> <p style="text-align: left;">One of his major concerns was to ensure adequate (re)habilitation after cochlear implantation and this was decisive for the establishment of the <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/archives/303">Prof. Dr. Dr. Dr.h.c. Ernst Lehnhardt passed away</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Ernst-Lehnhardt-12.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-274" title="Ernst Lehnhardt 1" src="http://www.lehnhardt-stiftung.org/apps/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Ernst-Lehnhardt-12-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;">It is with deep regret to announce that</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: medium;">Prof. Ernst Lehnhardt</span></strong></p>
<p style="text-align: center;">passed away on December 1st in his 88th year of life.</p>
<p style="text-align: left;">One of his major concerns was to ensure adequate (re)habilitation after cochlear implantation and this was decisive for the establishment of the foundation.</p>
<p style="text-align: left;">We will continue to work in this spirit and thus contribute to lead deaf and hard of hearing children into the world of hearing.</p>
<address style="text-align: right;">Dr. Dr.h.c. Monika Lehnhardt</address>
<address style="text-align: right;">on behalf of the management board</address>
<blockquote>
<ul>
<li>Please read &amp; write commemorative words in the comments window underneath</li>
<li>See this impressive announcement and comments in the spanish <a href="http://www.politzersociety.org/post.php?id=67&amp;random=05bfedc12c479023895d828066611dd6" target="_blank">Politzer Society Forum</a></li>
<li>see an obituary in the homepage of  the Slovak  ENT-Society <a href="http://www.sso.sk/ernst_lehnhardt.php" target="_blank">http://www.sso.sk/ernst_lehnhardt.php</a></li>
</ul>
</blockquote>
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